Pia Messer
mit dabei als Yogalehrerin und Guide
Vorstellung Pia…..
Was mir Yoga bedeutet
Ich bin Pia Messer aus Belp und Yoga begleitet mich seit über 20 Jahren. Ich war schon immer ein Bewegungsmensch, habe als Kind intensiv Ballett getanzt und 2005 habe ich meine erste Yogalehrer-Ausbildung abgeschlossen. Bald konnte ich meine Begeisterung für Bewegung mit Hingabe und Konzentration, Präsenz, körperliche Kontrolle, das Verschmelzen von Geist und Körper, Leichtigkeit und Stabilität, Kraft, Balance, Beweglichkeit, Mediation in Bewegung in meinen Yogastunden weitergeben. Mein Weg hat mich tief in die Welt des Yoga geführt – eine Reise, die für mich nie endet. Ich wollte immer mehr wissen, tiefer eintauchen, verstehen, was dahinter steckt… dieser Wissensdurst ist bis heute geblieben. Mit vielen Weiterbildungen und Kursen bei unterschiedlichsten Lehrern und Lehrerinnen sowie viel Selbststudium konnte ich mich stetig weiterentwickelt. Yoga bietet für jeden / jede so viele Möglichkeiten, sich etwas Gutes zu tun. Zudem ist es für mich eine unendliche Schatztruhe an Lebensweisheiten. Meinen Teilnehmern und Teilnehmerinnen möchte ich eine Oase bieten, eine Auszeit aus dem Alltag, wo positive Energie aufgetankt werden kann. Für mich geht Yoga weit über die physische Praxis hinausgeht – es ist eine innere Reise, eine Verbindung zwischen Körper, Geist und Seele. Diese Verbindung ist es, die mich täglich aufs Neue inspiriert und die ich in meinen Kursen weitergeben möchte. Ich versuche in meinen Yogastunden alle da abzuholen, wo sie sind und ich lege grossen Wert darauf, dass die Asanas anatomisch korrekt, den eigenen Möglichkeiten entsprechend, ausgeführt werden. Dabei sollen sich Positionen gut anfühlen; oftmals ist weniger mehr. Yoga ist ein Teil meines Lebens geworden, der nicht mehr wegzudenken ist.
Doch schon lange bevor Yoga mein Leben bereicherte, gab es eine andere grosse Liebe: die Pferde. Seit ich denken kann, begleiten sie mich, und das Reiten ist für mich Ausdruck von Freiheit, Magie und tiefer Verbundenheit mit der Natur. Vor einigen Jahren konnte ich meinen grossen Traum verwirklichen und habe mir in Spanien einen schwarzen Hengst gekauft. Inzwischen lebt Lince als Wallach in der Schweiz und wir haben zusammen viel Spass mit ausgiebigen Ausritten, üben uns in der Alta Escuela - eine traditionelle, klassische Reitkunst aus Spanien und geniessen unsere Verbundenheit mit spielerischer Freiheitsdressur.
Wenn ich nicht gerade auf der Matte oder im Sattel bin, zieht es mich in die Ferne. Reisen – am liebsten hoch zu Ross – hat mich schon an viele Strände, durch Steppen und Wälder dieser Welt geführt. Diese Erlebnisse haben mir gezeigt, wie kostbar es ist, im Moment zu sein und die Sinnlichkeit des Lebens zu spüren. Das gibt mir ein wundervolles Gefühl von Lebendigkeit, Kraft und innerer Ruhe - als könnte ich direkt den Puls des Lebens fühlen.
Meine grösste Freude ist es, Yoga und Reiten zu vereinen – zwei Welten, die sich auf wundervolle Weise ergänzen. Es ist mir eine Herzensangelegenheit, diese Erfahrungen und meine Leidenschaft für Yoga und Pferde mit anderen zu teilen. Ich freue mich darauf, dich auf deinem eigenen Weg zu begleiten und gemeinsam diese wunderbare Verbindung zwischen Reiten, Yoga, innerer Balance und dem Gefühl von Freiheit und Verbundenheit zugleich, zu entdecken!
In a Nutshell
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Es war eine logische Schlussfolgerung für mich, die sich aus meinem Werdegang ergab. Ich bin pferdeverrückt, seit ich denken kann, und damals, 2014, praktizierte ich bereits seit vierzehn Jahren Yoga, interessierte mich aber schon länger für Spiritualität und andere Ebenen. Ich bin generell ein Mensch, der etwas schnell testet und nicht zu lange im Kopf wälzt. Prototyping lag mir schon immer. Ich teste gerne und verbessere oder passe an, bis es passt – bzw. oft ist etwas nie ganz fertig, es ändert sich mit den Umständen. Wie auch die Reiten & Yoga Retreats: Diese ändern sich laufend, ich versuche ständig herauszufinden, was meine Kundinnen möchten und was wirklich einen Mehrwert liefert.
Aber kommen wir zurück zu den Anfängen. 2014 wusste ich, ich möchte Reiten & Yoga Retreats anbieten. Ich wusste auch, es muss im Engadin sein. Wieso, kann ich rational nicht erklären, aber etwas in mir wusste: Da muss ich hin. Nach einer kurzen Google-Recherche kam dann die Engadin River Ranch, ich habe eine Mail geschickt und kurz beschrieben, was ich mir vorstelle. Mia hat geantwortet, dass wir das testen können, und ein paar Wochen später stand ich dann mit 8 Gästen auf der Ranch. Reiten & Yoga war geboren.
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Ich liebe alle meine Retreats, mit jedem Ort verbindet mich eine spezielle Geschichte. Und manchmal wechseln meine Lieblingsorte, je nachdem, was mir im Leben gerade wichtig ist. Daher bieten wir ja auch so viel an, damit jede den Ort, das Tempo und die Energie findet, die sie gerade braucht. Aber aktuell liegt mir Marokko sehr am Herzen. Ich biete seit 2016 Retreats dort an und fühle mich dem Land und den Leuten sehr verbunden. Schon als Kind mochte ich Geschichten über die Sahara, die Araberpferde und 1001 Nacht. Ich mag Wärme, den Süden, Sand und aride Gebiete. Ich mag Araberpferde, Windhunde, und wenn ich Fotos von Nordafrika sehe, geht mein Herz auf. Unsere Retreats in Marokko mag ich auch so sehr, weil sie abenteuerlich sind, weil ich unserem Partner vor Ort helfen kann, einen neuen Stall mit besseren Haltungsbedingungen für die Pferde zu bauen, und einfach, weil ich mich dort sehr frei fühle.
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Auch diese Frage kann ich nicht mit einem Namen beantworten. Mein Pferd Na'ima ist mir sehr ans Herz gewachsen. Sie ist ein grosses Herz aus Fell, hat einen fröhlichen, lustigen und manchmal auch eigensinnigen Charakter, ist absolut grandiose Gesellschaft (ich verbringe praktisch nur Zeit alleine mit ihr, ich mag es, mit ihr unterwegs zu sein oder einfach auch einmal nur zu sein) und sie zeigt mir viel im Leben, wie es doch einfacher gehen könnte. Dann ist da aber auch Penny, die ich 2021 gehen lassen musste – sie war mein Herzenspferd und nimmt immer noch einen grossen Teil meines Herzens ein. Und Aniss, mein Pferd in Marokko. Die alte Knalltüte ist inzwischen 26 und lebt sein Opi-Leben im Stall von Equi Evasion. Er ist unter anderem der Anlass, weshalb ich mich entschieden habe, vor Ort zu helfen, einen neuen Stall zu bauen, damit er seine letzten Jahre in Freiheit an einem schönen Ort verbringen kann. Dieses Pferd hat mich tausende von Kilometern durch Marokko getragen, mich manchmal fast zum Wahnsinn getrieben mit seinem hengstigen Gehabe und mir gezeigt, was Vertrauen und Freiheit bedeuten. Und dann lerne ich jedes Jahr neue wunderbare Pferde kennen, mit denen ich bei den Retreats Zeit verbringen darf und die mir immer wieder zeigen, wie vielfältig das Leben und sein Charakter sind.
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Wenn viele Herzen berührt wurden, Teilnehmerinnen etwas erlebt haben, mit dem sie nicht gerechnet haben – sei das eine emotionale Erkenntnis oder dass sie viel mehr können, als sie erwartet hatten –, wenn am Schluss ein paar Tränen der Dankbarkeit und des Glücks fliessen und alle etwas leichter, fröhlicher, berührter und mehr bei sich den Nachhauseweg antreten. Und natürlich, wenn am letzten Tag schon über die Pläne für den nächsten Retreat diskutiert wird ;)
Wie ich zu Reiten & Yoga kam
Geschichte Pia
Meine Ausbildungen & mein beruflicher Werdegang
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